Amazon Marketing – Amazon Serie Folge 7

Amazon Marketing

Dein Produkt ist jetzt online und nichts passiert…

Wenn du das erste Mal nach deinem Produkt suchst, wirst du feststellen, dass ziemlich viele andere Produkte vor deinem Produkt stehen. Teilweise wirst du mit deinem Produkt sogar erst auf Seite fünf bis zehn zu sehen sein.

Hier ist Geduld gefragt, um die richtigen Endscheidungen zu treffen

Um auf die erste Plätze zu gelangen, müssen wir je nach Produkt wenig bis sehr viel Arbeit, Zeit und Geld hineinstecken. Daher kann man es nicht pauschal sagen, was du alles machen musst. Das muss du ganz individuell entscheiden. Nur eines vorweg, nicht sinnlos einfach irgendwelche Aktionen durchführen, immer mit einem Plan arbeiten. Ansonsten ist das Geld schnell weg und trotzdem ist kein Umsatz geflossen.

Werbung

Amazon SEO

Ein großes Wort, worunter viele unterschiedliche Dinge und Aktionen verstanden werden kann. Eigentlich bedeutet es nichts anderes, als dass wir mit unserem Produkt an erster Stelle stehen wollen. Mit welchem Algorithmus amazon.de* seine Suchergebnisse anzeigt, ist wie bei der Google-Suche ein ziemliches Geheimnis.
Aber gewisse Grundprinzipen, woran man sich halten kann, um oben gelistet werden, gibt es trotzdem. Nur bei den hart umkämpften Produkten mit vielen Mitbewerben wird es sehr speziell. Da wir aber ein Nischenprodukt haben, ist es nicht so schwer 🙂

Produktbeschreibung

Wenn du dich an die vorgeschlagene Produktbeschreibung von mir gehalten hast, bist du hier schon ganz gut aufgestellt. Ich wiederhole es hier noch einmal kurz. Die Produktkeys müssen in die Überschrift, in die Bullet Points (nur der wichtigste, nicht zu viele) und in die Produktbeschreibung.

Ohne Produktreviers  geht es nicht

Je mehr Produktreviers du hast, umso schneller und höher steigst du im Ranking. Bei einigen Produkten werden schon drei bis vier ausreichen, bei anderen wird du zwanzig bis vierzig haben müssen.
Um diese zu erhalten haben wir verschiedene Möglichkeiten.

Freunde & Familie oder Bekannte

Es ist nicht direkt erlaubt aber auch nicht direkt verboten, wenn du Freunde fragst, dein Produkt zu bewerten.

Gutscheinaktion

Du kannst in deinem Sellercentral von amazon.de* Gutscheine für ein einzelnes Produkt erstellen und diese über verschiedene Kanäle (Facebook und Co.) verteilen, mit der Bitte um eine Bewertung. Die meisten die ich kenne, verkaufen das Produkt für einen Euro, um erstmal viele Bewertungen zu sammeln.

Facebook Gruppen

Sucht einfach mal bei Facebook nach Produkttestern. Hier gibt viele Personen, die gerne dein Produkt testen und eine Bewertung hinterlassen (Wenn sie danach das Produkt behalten dürfen).
Gute Erfahrungen habe ich mit dieser Gruppe gemacht: https://www.facebook.com/groups/955420504478975/?ref=br_rs

Kostenpflichtige Produkttester

Offiziell ist es von seitens amazon.de* nicht mehr erlaubt, Produkttester für eine Bewertung zu bezahlen. Alles was nicht erlaubt ist, kann ich nicht gut heißen. Aber ich weiß wie schwer es ist, eine vernünftige Anzahl von Bewertungen zu erhalten.

Achtung Risiko: Alle bezahlten oder mit Bedingungen verknüpften Bewertungen sind seitens amazon.de verboten und können mit Ausschluss des Produktes geahndet werden. Mir ist so ein Fall zwar noch nicht bekannt, aber das Risiko muss jeder für sich selber ausmachen.

PPC (Pay-per-Click) auf  amazon.de

Nicht zu fassen, aber auf amazon.de* können wir Werbung buchen. Das läuft ähnlich wie Google AdWords.
Wer das nicht kennt, kurz erklärt: Du buchst auf amazon.de bestimmte Wörter, wie z.B. Seilspringen. Dann legst du einen Betrag (Gebot) fest, den du bereit bist für einen Klick auf dein Produkt zu bezahlen. Wenn dein Gebot hoch genug ist, erscheinst du mit etwas Glück bei der Suche nach diesem Wort an erster Stelle auf amazon.de.

Ist ein wenig verrückt, amazon.de* dafür zu bezahlen, damit das eigene Produkt auf der ersten Seite landet. Aber im Moment sind die Klickpreise recht annehmbar. Und um das Produkt am Anfang zu „puschen“, ist es sehr hilfreich.

Hinweis: Werbung auf amazon.de* kannst du nur mit dem Professional-Konto.

Weitere Traffic Möglichkeiten

Du kannst auch außerhalb amazon.de* Werbung für dein Produkt machen. Egal ob es auf einen Blog, Preissuchmaschinen, Kleinanzeigen oder sonst etwas ist.
Hier ist eigentlich nichts verboten, so lange du dafür kein Partnerlink verwendest! (Dazu gleich mehr.)

Achte auf die Konversionsrate!

Achte auf die Konversionsrate bei den verschiedenen Trafficarten. Wenn du dir tausend Besucher auf dein Produkt holst und keiner kauft etwas, hat das negative Auswirkungen auf das Suchergebnis auf amazon.de*!

Landingpage für ein Produkt erstellen

Das ist jetzt die Königsdiziplin. Bau eine eigene Seite für dein Produkt. Von hier aus kannst du sie direkt zu deinem Produkt auf amazon.de* leiten. So kannst du viel Traffic auf dein Produkt (Landingpage) generieren, ohne dass die falschen Personen auf dein Produkt auf amazon.de* kommen und dir die Konversionsrate kaputt machen. Denn hier klicken nur die Leute, die es dann auch wirklich kaufen möchten.
Das Beste ist, du muss es nicht einmal selber programmieren!

Es gibt einige Anbieter, die sich genau darauf spezialisiert haben. Einer, mit dem ich gute Erfahrung gemacht habe, ist https://www.amzlead.com/.
Aber es gibt noch unzählig andere. Probiere einfach den einen oder anderen aus. Die meisten erlauben es erstmal 14 Tage zu testen, bevor es überhaupt Geld kostet.

Partnerlink nicht vergessen

Wenn du mit deiner eigenen Landingpage arbeitest, kannst einen Partnerlink von amazon.de* benutzen. Dann verdienst du nicht nur mit dem Verkauf von deinem Produkt, sondern verdienst am gesamten Umsatz in Höhe von 5-10% von diesem Kunden für die nächsten vierundzwanzig Stunden mit. Ob er dein Produkt kauft oder nicht, spielt keine Rolle.

Wenn du nicht weißt, was es mit dem Partnerprogramm auf sich hat, dann kannst du dich einfach unter https://partnernet.amazon.de/ anmelden und dich informieren. Es kostet dich überhaupt nichts. Egal ob du es in Anspruch nimmst oder nicht.
Das tollste aber ist, du kannst den Partnerlink nicht nur für die Landingpage benutzen, sondern auch für alle Social-Media Kanäle oder andere Webseiten von dir.

Wichtig: Du darfst den Partnerlink nur auf deinen eigenen registrierten Seiten benutzen. Wenn du Werbung auf anderen Seiten schaltest, darfst du den Partnerlink nicht verwenden. Ansonsten kannst du aus dem Programm fliegen!

Diese E-Mail war wirklich lang. Ich hätte gerne noch viel mehr und ausführlicher geschrieben. Was das Ziel angeht, es kurz und knackig zu halten, ist dieses Mal wirklich danebengegangen. Ich hoffe ich konnte euch dafür genug Anregungen geben.

Damit sind wir schon fast am Ende mit der Serie „Amazon Händler werden mit deinem eigenen Produkt„. Aber zwei Folgen haben wir noch! Die nächste Folge ist sogar eine der Wichtigsten.

Also haltet noch durch für das nächste Thema Amazon Serie Folge 8 „Rechtliches + nützliche Tools und Links“

 

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